SWASH

WERKE VON ULRIKE BUHL


Ulrike Buhls Plastiken sind Gebilde und Gestalten, die scheinbar aus sich selbst heraus entstehen. Es handelt sich hierbei um eine Art Orthogenese, bei der die Plastiken offenbar eine innere Tendenz besitzen, sich organisch immer weiterzuentwickeln, da sie von einer mysteriösen inneren Triebkraft gesteuert werden.
Der Entstehungsprozess scheint noch nicht vollendet zu sein. Vielmehr sehen wir eine Art Zwischenstand – als ob die Metamorphose noch voll im Gange wäre. Das »Werden« – vielmehr als das »Sein« – spielt also eine herausragende Rolle. Buhls Plastiken sind noch im Begriff zu werden und stellen daher eine kontinuierliche Metamorphose dar.
 Durch das Werden entsteht eine innere Dynamik – oder vielleicht auch umgekehrt. Und doch sind Ulrike Buhls Plastiken tatsächlich statisch, machen aber den Eindruck, als würden sie vibrieren bzw. pulsieren. Sie scheinen förmlich zu atmen. Eine scheinbare Magie der Formgebung, die durch viele Rundungen bestimmt wird. Der Kreis, die Sphäre und andere gerundete, geschwungene Formen implizieren Bewegung und symbolisieren gleichzeitig den unendlichen Kreislauf der Natur. Ob wir es hier aber mit einem Mikro oder Makrokosmos zu tun haben, bleibt völlig offen. So wirken Buhls Plastiken gelegentlich wie Modelle, sowohl im buchstäblichen als auch im übertragenen Sinne. Denn sie sind auch modellhaft im Sinne eines neuartigen künstlerischen Umgangs mit der Natur und den Naturphänomenen. Buhls Plastiken sind nicht abstrakt – sie finden ihren Ausgang nicht, wie man vielleicht vermuten würde, in der Natur, bilden die Natur nicht ab, genauso wenig wie sie die Natur verfremden. Im Gegenteil. Vielmehr stellen sie eine Art Kosmogonie dar – ein Erklärungsmodell zur Entstehung und Entwicklung der Welt – sowie eine Hypothese darüber, wie die Natur der zukünftigen Welt aussehen könnte; eine Natur, die vermehrt und verstärkt von Menschen manipuliert, verändert und bestimmt wird.

Auszug aus: Gérard A. Goodrow, freier Kurator und Autor, Köln, 2017


Vernissage: Freitag, 15. März 2024, 19:00 Uhr
Ausstellung: 16. März bis 21. April 2024
Finissage mit Künstlergespräch: Sonntag, 21 April 2024, 11:00 Uhr


COLOR AND MOTION

ISA DAHL UND MAXIMILIAN VERHAS

Die abstrakten Leinwandbilder der Malerin Isa Dahl (links) faszinieren durch große, raumgreifende Gesten. Sie steht in der Tradition der klassischen Malerei und setzt diese in einen neuen Kontext durch imaginäre Bild- Räume von großer Leuchtkraft und Tiefenwirkung.
www.isadahl.de
Die bewegte Kunst von Maximilian Verhas (rechts) beruht auf einer grundlegenden, aber doch folgenreichen, ästhetischen Sinnerfahrung. Die anmutigen und dynamischen Rollkörper-Skulpturen laden das Auge ein, sich in ihrer Unendlichkeit zu verlieren.
Beide Künstler werden vertreten durch die Galerie Barbara von Stechow, Frankfurt.

Ausstellungsdauer: 20. Januar bis 03. März 2024

Vernissage: Freitag, 19. Januar 2024, 19 Uhr 


Einmal im Jahr können die Künstlerinnen und Künstler unter den Mitgliedern des Kunstvereins Bad Nauheim e.V. ihre neuen Werke präsentieren.

Erstmalig wird 2023 diese Ausstellung unter einem Thema stehen, das die Mitglieder ausgewählt haben:

Rhythmus – Bewegung – Dynamik.

Eine bunte, vielfältige und lebendige Ausstellung voller Überraschungen erwartet uns.
Ausstellungsdauer: 18.11. - 23. 11. 2023
Vernissage: Freitag, 17. 11. 2023, 19.00 UHR

TEILNEHMER: Frauke Ahlers, Gudrun Anlauft, Dr. Steffen Benzing, Sigrid Buckendahl, Marina Cerea, Andrei Dorokhin, Marion Eller, Dieter Exeler, Ernesto Filipelli, Heidemarie Frangipani von Hoch, Brigitte Garcia, Ria Gerth, Sven Graumann, Heid Gruber,Uta Gruyters, Mehri Hakimi Fard, Claudia Heidt, Elvira Heimann, Dr. Wolfgang Helwig, Doreen Hofbeck-Pfister, MarthaHoffmann, Jörg Hofmann, Rainer Hofmann, Ingrid Jackwerth, Ina Janke, Marcelli Kanschik, Eva Maria Kappes, Juliane Kasprzik, Gabriele Kleist, Karsten Klipp, Simon Kneip, Franziska Kuo, Zofia Kwestorowska-Markowsky, Hans-Jürgen Leim, Viktoria Meisinger, Regina Mervi-Bortz, Jutta Meyer, Heidemarie Mohrig-Jost, Anne-Marie Mörler, Francisco Oswald, Dr. Gerhard Petuelli, Nina Pietsch, Sigrid Raab, Marie-Luise Rieger, Manfred Ruth, Hanni Schäfer, Barbara Scholz-Evans, Kersten Schormann, Caroline Schröder, Lisa Shakur, Gudrun Sibbe, Vera Stein, Dr. Gottfried Steiniger, Anja Steiniger-Christian, Alice Stroh, Silke Trunk, Uma, Bülent Uzun, Brigitte van Loh-Wenzel, Kirsten van Riesen-Kiesow, Veit von Seckendorff, Carmen von Seckendorff, Dr. Susanne Vrobel, Sara Wagner, Elvira Walther, Thomas Walther, Manfred Witt, Lihua Zhang, Myeong-Ja Zimmerer.

Bild: Orangerie, 2022
Im Fokus der Gemälde von Dénesh Ghyczy stehen lichtdurchflutete Innenräume, deren oft gläserne Wände sich nahezu aufzulösen scheinen. Fast wirkt es, als würden das Innen und das Außen miteinander verschmelzen. Durch Unschärfe und Fragmentierung der architektonischen Flächen spielt der Künstler mit der Perspektive und legt das Augenmerk auf die Distanz zwischen Betrachtenden und Gemaltem. In sich versunkene, vereinzelte Figuren verlieren sich in der mannigfalten Pflanzenwelt und Glasarchitektur. Dénesh Ghyczys Werke strahlen eine transzendente Ruhe aus, die verzaubert.

 

Vernissage: Freitag, 15.09.2023, 19 Uhr

 

30. Juni bis 21. Juli 2023


Der Kunstverein Bad Nauheim hat KünstlerInnen unter den Mitgliedern der Kunstvereine Bad Nauheim, Friedberg, Bad Homburg Artlantis, KUNSTKULTUR Königsfeld und Kunstwestthüringen aus Bad Nauheims Partnerstadt Bad Langensalza zu einer Ausstellung ihrer besten Werke unter dem Titel „BEST OF“ in die Galerie in der Trinkkuranlage eingeladen.

39 KünstlerInnen beteiligen sich mit Bildern, Zeichnungen Skulpturen, Plastiken und Objekten: Dr. Burchard Bott, Sigrid Buckendahl, Pilar Colino, Manfred Damm, Velia Dietz, Juliane Döbel, Marion Dörre, Andrej Dorokhin, Eckhard Gehrmann, Mehri Hakimi Fard, Detlef Hartig, Barbara Heinisch, Miriam Huschenbeth, Julia Kasprzik, Angelika Keller-Roos, Gabriele Kleist, Karsten Klipp, Valentina Kulagina, Franziska Kuo, Hans-Jürgen Leim, Barbara Meiler, Jörg Obergfell, Uta Oesterheld-Petry, Marcel Pfeffer, Nadja Recknagel, Petra Reissmann, Zeljko Rusic, Barbara Scholz-Evans, Elizabeth Schulz-Lorenc, Gudrun Sibbe, Marina Sinjeokov Andriewsky, Susan Boal Thormann, Silke Trunk, Judith Unfug-Henning, Carmen von Seckendorff, Elvira Walther, Marion Walther, Reinhard Wand, Su Kyoung Yu, Ute Zyrus-Gonska.

Vom 30. Juni bis 21. Juli 2023 können BesucherInnen der Ausstellung BEST OF in der Galerie in der Trinkkuranlage Bad Nauheim drei Werke benennen, die Sie am besten bewerten. Die KünstlerInnen der drei meistgenannten Werke erhalten einen Preis. Bei der Finissage am Sonntag, den 6. August 2023 werden im Rahmen eines kleinen Kunst-Sommerfestes mit Musik, Snacks und Getränken um 11:00 Uhr die Preise von den Preissponsoren an die KünstlerInnen übergeben.

Vernissage: Freitag, 30. Juni 2023, 19:00 Uhr
Ausstellung: 1. Juli bis 6. August 2023
Besuchervotum: 1. bis 21. Juli 2023
Finissage: 6. August 2023, 11:00 bis 15:00 Uhr mit Preisverleihung und Kunst-Sommerfest. 

chromatic-universe

13. Mai bis 18. Juni 2023

Wolfgang Flad nimmt uns Ausschließlich auf abstrakten Wegen mit in eine geheimnisvolle Welt. In tiefen Rahmen und hinter einer farbig changierenden, spiegelnden Glasscheibe werden die Reliefs der jüngsten Serie präsentiert. Der Betrachter ist aufgefordert die ästhetische Erscheinung dieser Arbeiten näher zu ergründen und in dieses Spiel der kontrastierenden Oberflächen einzutreten.

Für diese Ausstellung präsentiert Wolfgang Flad seine Werke mit einer Raum–Installation.

Vernissage: Freitag, 12. Mai 2023, 19Uhr

Ausstellung: 13. Mai bis 18. Juni 2023 

this-i-cant-forget


17. März bis 30. April 2023

Kenneth Blom gehört zu den Malern, die Abstraktion und Figuration verbinden. In seinen Werken bringt er die Faszination für Menschen zum Ausdruck.

Seine Gemälde zeichnen sich durch eine Mischung aus architektonischen und figurativen Elementen aus. 

Die Figuren in seinen Bildern sind mitten in der Bewegung gefangen, doch ihre Gesichter sind verschwommen, wobei ihre Abwesenheit aufdringlicher wirkt als ihre Anwesenheit.

Der renommierte, zeitgenössische norwegische Künstler wird durch die LUISA CATUCCI GALLERY, Berlin vertreten.

Kenneth Blom* 1967 in Roskilde, Dänemark, zog als Kind nach Norwegen.

Er studierte an der Statens Kunstakademi in Oslo (1990-1994), sowie an der Kunstakademie Düsseldorf (1994-1995).

Seine Arbeiten waren in zahlreichen Ausstellungen in Europa zu sehen, unter anderem bei Sothebys New Bond Street in London, im Henie Onstadt Kunstsenter in Norwegen, in der Jason Mc Coy Gallery in New York und regelmäßig in der Galeri Haaken in Oslo.

Vernissage: Freitag, 17. März 2023, 19 Uhr

Ausstellung: 18. März bis 30. April 2023

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

 Kunst bewegt

Weltfrauentag am 8.03.2023


weibliche und männliche
Perspektiven.

Gestaltung und Idee Karin Merchel

Bild: Veit von Seckendorff,“ Frei–Frau–Sein“

TEILNEHMER*INNEN

Vera Stein, Ingrid Jackwerth, Marion Eller, Mehri Hakimi Fard, Kersten Schormann, Elvira Heimann, Gudrun Sibbe, Frauke Ahlers, Claudia Heidt, Lisa Melcher, Gerardo Villagra Arenas, Silke Trunk, Veit von Seckendorff, Carmen von Seckendorff, Marina Cerea, Uta Gruyters, Heidi Gruber, Maia Ti, Ria Gerth, Dr. Wolfgang Helwig, Simon Kneip, Zofia, Jean–Marie Bourdin, Rainer Hoffmann, Karsten
Klipp, Kornelia Krimmler, Martina Reitz, Barbara Scholz–Evens, Gisa Anders, Elke Sternitzke mit einem Werk der ehemaligen Kunstlehrerin Canisa der St.Lioba–Schule und Alice Stroh.

PROGRAMM

  • 11 Uhr Begrüßung und Einführung mit Rundgang durch die Ausstellung.
  • 14 Uhr Gesprächsrunde mit Lesung zum Thema >Kunst bewegt<
    >Hoffnung auf Freiheit ohne Unrecht und Gewalt <
    >Siegmund Freud, Das Unbehagen in der Kultur, 1930<
    >Zum Weltfrauentag Gedichte und Geschichten<
    Moderation Karin Merchel
  • 16 Uhr Workshop zum Thema >Frauenpower< mit Elvira Heimann
  • 17 Uhr Frauke Ahlers mit ihrem Soloprogramm >Tal der Kindheit<
    unter Begleitung von Natascha Guryca mit ihrer Harfe.
    Dazu kredenzt unser Sponsor Weinhandel Hannes Fertsch
    Weine von Winzerinnen.
  • 18 Uhr Gisa Anders und ihre Antwort auf die Frage:
    „Ist Tai Chi Chuan Meditation, Tanz oder Kampfsport?“

 Andrea Damp

20. Januar bis 05. März 2023

Andrea Damp wurde 1977 auf der zur ehemaligen DDR gehörenden Insel Rügen geboren. Bereits in frühester Jugend erhielt sie durch den auf Rügen lebenden Maler Hans–Dieter Bartel Zeichen– und Malunterricht. 1997 nahm Andrea Damp zunächst ein Studium der Philosophie und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin auf.

Von 1998 bis 2004 studierte sie Freie Kunst bei Prof. Hans–Jürgen Diehl an der Universität der Künste in Berlin. In dieser Zeit erhielt sie ein Stipendium der Dorothea–Konwiarz Stiftung und studierte an der renommierten Glasgow School of Art in Schottland. 2005 beendete Andrea Damp ihr Studium und das anschließende Meisterschülerjahr mit der Verleihung des „Meisterschüler“ Titels.

Auf subtile Weise hält Andrea Damp in ihrer Malerei die Balance zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Ihre Werke entstehen in einem ausgeklügelten Prozess von Schichtungen und Überlagerungen, die den sinnlichen Vorgang der Bildwerdung spürbar werden lassen. Mit dem Einsatz figurativer Elemente verwandelt sie ihre Kompositionen in erzählerisch–assoziative Bildwelten.

Die Arbeiten von Andrea Damp werden regelmäßig in internationalen Ausstellungen und auf Messen gezeigt. Europaweit wird die erfolgreiche Künstlerin von zahlreichen Galerien repräsentiert.

Die Künstlerin Andrea Damp präsentiert in dieser Ausstellung Werke mit einer Rauminstallation.

Vernissage: Freitag, 20. Januar 2023, 19.00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 MITGLIEDER-AUSSTELLUNG


[INSIDE.ART]


18. November bis 23. Dezember 2022

Der Kunstverein blickt nach innen und präsentiert die Werke seiner Mitglieder.

Die Ausstellung bietet einen Querschnitt künstlerischer Arbeiten wie Zeichnungen, Malerei, Collage, Fotokunst, Radierung, Plastik, Ölmalerei, Stoffarbeiten, Enkaustik, Video, Keramik.

Karin Merchel Kuratorin der Ausstellung [inside.art] 2022

 Kunstbegegnung

  • Ausstellungsdauer: 24, September bis 6. November 2022
  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag von 11 bis 18 Uhr.

Eine Initiative von 1998 und 2005 aufgreifend, veranstalten der Kunstverein- und der Partnerschaftsverein Bad Nauheim eine Ausstellung mit Werken von Künstler*innen aus allen seinen Partnerstädten: Francis Gury aus Chaumont/Haute-Marne (F), Judith Unfug-Henning aus Bad Langensalza (D), Anne Vrielinck aus Oostkamp (B), Pam Smart aus Buxton (GB) und Barbara Heinisch aus Bad Nauheim (D).

Diese Ausstellung zeigt mit über 50 Werken, Gemälden und Skulpturen, ein breites künstlerisches Spektrum aus vier Nationen, die eines gemeinsam haben, eine gewachsene europäische Kunsttradition.

Im Rahmen des kulturellen Austauschs unseres europäischen Partnerschaftsnetzwerks wird diese Ausstellung im Anschluss 2023 in Bad Langensalza, Chaumont und Oostkamp gezeigt werden.

 LAPIDARIUM

  • Ausstellungsdauer: 1. Juli bis 7. August 2022
  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag von 11 bis 18 Uhr.

HAMA LOHRMANN

  • 1965 geboren in Augsburg
  • 1991–1992 Ausbildung zum Zimmermann
  • 2003 Kunstförderpreis der Stadt Augsburg
  • 2008 Kunstpreis des Bezirkstagspräsidenten Jürgen Reichert
  • 2011 Kunstpreis des Kunstvereins Bad Wörishofen beim Kunst Frühling 2011
  • 2013 2. Preis, Gräfelfinger Kunstpreis 2013

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ARBEITSWEISE UND INTENTION

Hama Lohrmann begibt sich bei seiner künstlerischen Arbeit hinaus in die Natur, am liebsten allein und für mehrere Tage, an entlegene Orte. Dort verwendet er für seine Arbeiten ausschließlich Naturmaterialien, die er vorfindet. Bei diesen Arbeiten geht es ihm um „Schönheit“, Wahrhaftigkeit und darüber hinaus um Vergänglichkeit, um die Zeit in verschiedensten Facetten und zuletzt auch um die nicht-Besitzbarkeit alles Natürlichen.

Großformatige Fotografien bringen die Werke zurück in die „Kunstwelt“. Auch das Gehen selbst, als zentraler Bestandteil seines (Künstler-) Lebens, thematisiert er mit konzeptuellen Wanderungen.

Die hieraus entstehenden Dokumentationen sind weiterer Bestandteil seiner Ausstellungen.

In seiner Arbeit geht es darum, über eine Verfeinerung der ästhetischen Empfindsamkeit die Wahrnehmung für das Schöne zu vertiefen. Aus dem einfachen und für ihn schlüssigen Grund, den Friedrich Schiller so treffend beschrieb: „…. weil es die Schönheit ist, durch welche man zur Freyheit wandert.“


 TILMANN ZAHN
AUF SCHMALEM STEG

  • Ausstellungsdauer: 14. Mai bis 19. Juni 2022
  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr.

Die filigranen Objekte, aus Papier gerissen, mit rätselhafter Technik stabilisiert und farblich gestaltet, erinnern an den Schrott rostiger stählerner Konstruktionen wie Türme, Brücken, Hallen an den Rändern der Zivilisation.

Das Objekthafte der Werke Tilmann Zahns erzeugt im Zusammenwirken der Leichtigkeit von Papier, den weichen, ausgerissenen Formen, den meist erdigen Farben und dem Abstand zur Wand, an der er sie befestigt, eine räumliche Dimension, die die Fantasie des Betrachters herausfordert, über die Vergänglichkeit, Verlassenheit, den verlorenen Nutzwert, den Zerfall nachzudenken. Man könnte beim Betrachten seiner Werke melancholisch werden, wäre da nicht die eindringliche ästhetische Qualität seiner Arbeiten, die positiv stimmt.

 DIETER BALZER
FARBSPIEL

  • Ausstellungsdauer: Samstag, 19. März bis Sonntag, 1. Mai 2022
  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 – 18 Uhr, Samstag und Sonntag 11 – 18 Uhr
  • Bitte beachten Sie die gültigen Corona-Regelungen.


Dieter Balzer steht in der Tradition der konstruktiv-konkreten Kunst. Er beklebt planmäßig MDF-Platten mit ausgewählten Farbfolien, die er am Computer Millimeter genau konstruiert. Seine Objekte setzen sich aus zwei Bestandteilen zusammen, dem architektonischen Aspekt aus dem konstruierten Körper einerseits und den Farben andererseits, die so eingesetzt werden, dass sie die Architektur rhythmisch mitformulieren. Er begreift Farbe als etwas, das die Konstruktion unterlaufen kann, so dass es zwei Kräfte gibt, die gegeneinander und miteinander wirken. Das Durchorganisierte, Konstruierte und das Subjektive der Farben sieht er als Spannungseffekt.
Dieter Balzer ist ein künstlerischer Konstrukteur, bei dem die Farbe zum unabdingbaren Spiel des Gestaltens gehört. Seine Objekte sind in einem Zwischenbereich zwischen Fläche und Raum anzusiedeln. 

 BEATE DEBUS

DIE WUCHT DER FORM

Zur Ausstellung in der Galerie in der Trinkkuranlage Bad Nauheim laden wir Sie herzlich ein.

Ausstellungsdauer: 22. Januar bis 6. März 2022.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr. 
 

„Ich lebe mitten in der Natur,“ sagt Beate Debus. Das ist das eine Sujet, der Treibstoff, die Weite und Räumlichkeit von Landschaft und Naturphänomenen, die sie als Bildhauerin umsetzen will.

Das andere Sujet ist immer der Mensch in seiner Existenz, das Einfangen der Bewegung, die Darstellung des Zwischenmenschlichen.

Den Rhythmus erfassen, die Kraft formen, das Licht einfangen. Der Betrachter muss sich auf die abstrakten Formen, den Rhythmus, auf Melancholie und Dunkelheit, die ständigen Veränderungen einlassen.

Die Bildhauerin Beate Debus beschäftigt sich schon lange und intensiv in ihrer bildhauerischen Arbeit mit Körper- und Raumkonzepten, die in der Lage sind, innere, also psychische Befindlichkeiten auszudrücken, derartiges zu formen. Stimmungen und Emotionen kommen und gehen wie das Wetter, sind also eigentlich ungeeignet für den bildhauerischen Zugriff. Beate Debus hat sich jedoch über die Sprache von Gesten, Rhythmen, Kontrasten und Balancen der Kräfte, wie wir sie im modernen Tanz als zentrale Form- und Kommunikationsmittel beobachten können, eigene bildhauerische Gestaltungsräume eröffnet, die das wenig Greifbare, das Vorübergehende, das Subjektive auszudrücken vermögen. Beate Debus sieht sich als Forscherin sinnlicher und emotionaler Wahrnehmungen, für die sie entsprechende visuelle und haptische Formen zu finden sucht. Als ihr Hauptarbeitsfeld erwählte sie Holz-Skulpturen. Auf dem Wege dorthin entstehen eigenständige Zeichnungen, Druckgrafiken, Collagen und Holz-Reliefs.

Wir präsentieren einen Querschnitt ihrer Arbeiten, die das Hindeuten der bildhauerischen Form auf menschliche Existenz verkörpert.


 [INSIDE. ART] MITGLIEDERAUSSTELLUNG

Zur Ausstellung in der Galerie der Trinkkuranlage laden wir Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde herzlich ein.Der Kunstverein Bad Nauheim blickt nach innen und präsentiert die Werke seiner Mitglieder.

In diesem Jahr zeigen 61 Künstlerinnen und Künstler ihre neuesten Arbeiten. Die Ausstellung bietet einen Querschnitt künstlerischer Arbeiten wie Zeichnungen, Malerei, Collage, Fotokunst, Radierung, Plastik, Ölmalerei, Stoffarbeiten, Bildhauerei, Keramik, Enkaustik, Video, Mischtechnik auf Spiegel.

BITTE BEACHTEN:

Auf Grund der ab 25.11.2021 gültigen Coronavirus-Schutzverordnung können wir Besuchern nur Einlass gewähren, die einen Negativnachweis in Form eines Impf- oder Genesenennachweises vorweisen = 2G!

Wir bitten um euer Verständnis.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 14:00 – 18:00 Uhr

Sa, So. & Feiertage: 11:00 – 18:00 Uhr

Telefon während der Öffnungszeiten: 06032 8698798





 SPUREN

BETTINA HACHMANN

25. September bis 7. November 2021

Zur Ausstellung in der Galerie der Trinkkuranlage laden wir Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde herzlich ein.

Die Künstlerin Bettina Hachmann präsentiert in dieser Ausstellung Werke mit einer Rauminstallation.
Ausschließlich auf abstrakten Wegen nimmt uns Bettina Hachmann mit in eine Welt der strukturierten Oberflächen. Sie setzt dabei ihre eigenen Spuren, schafft vielfache Farbschichtungen und ausgeprägte Linien.  

Von Zeit zu Zeit wird die Abstraktion der Bilder durch ein besonderes Zeichen, ein Schriftsegment oder ähnliches unterbrochen.

Die Künstlerin wird seit 2009 vertreten durch die GALERIE BENTLER BONN

  • Ausstellungsdauer: 25. September bis 7. November 2021
  • Öffnungszeiten:
    • Dienstag bis Freitag 14:00-18:00 Uhr
    • Sa, So. & Feiertage: 11:00-18:00 Uhr 

 SEELENSPIEGEL

SKULPTUREN VON SIEGLINDE GROS UND GEMÄLDE VON CONSTANTIN SCHROEDER

  • 17. Juli bis 29. August 2021
  • Dienstag – Freitag 14 – 18 Uhr
  • Samstag, Sonntag und an Feiertagen 11 – 18 Uhr

„Sieglinde Gros schafft ein visuelles Echo, das eine wahre Assoziationskette in uns loszutreten vermag. Es sind Gruppen, mit denen wir nicht kommunizieren können. Wir können zuerst kaum erklären, was uns von ihnen trennt. In ihnen versteckt sich etwas Geheimnisvolles, welches wir kaum zu ergründen mögen. Man folgt den abstrakten Spuren der Künstlerin auf dem Holz und erschließt sich – sehr langsam – Figur für Figur. Dies hat etwas sehr Kontemplatives. Ein langer Reifeprozess auf der Suche nach einer Position zwischen Figuration und Abstraktion wird spürbar, der sich auf unsere Wahrnehmung überträgt.

Sie gibt ihren Figuren bewusst einen indifferenten Ausdruck, damit dem Gegenüber Deutungsmöglichkeiten bleiben. Ein Lächeln oder eine andere Gemütsäußerung würden zu sehr festlegen und dennoch vermeint man, je nach Lichteinfall, eben diese Gefühlsregungen bei den Figuren auszumachen. Wechselt man jedoch den Standort, so ist das eben noch sicher Erkannte wieder verschwunden und man beginnt zu zweifeln.

Es ist schwer, das Innere und das Äußere gleichzeitig darzustellen, aber genau dies gelingt Sieglinde Gros in ihrer bemerkenswerten, von innerer Ruhe getragenen und von sanfter Aufmerksamkeit auf einen Gedanken bestimmten Arbeit.“ In meist großformatigen und überwiegend in fotorealistischer Weise gefertigten Bildern betritt Constantin Schroeder unwirkliche Bildwelten, die die Tiefen des Unbewussten ausloten und den durch die menschliche Logik begrenzten Erfahrungsbereich durch das Fantastische und Absurde erweitern.

Schroeder zeigt Heroen, idealisierte Figuren, Geister und beklemmende zwischenmenschliche Rätsel. Er thematisiert Fragen nach der eigenen Existenz, der Freiheit des Ichs, er zeigt Gewalt und den Verlust von Individualität.

Schroeder greift tief in die menschliche Psyche, er erweitert das Bewusstsein und die Wirklichkeit der Betrachter und versucht, Sehgewohnheiten umzustürzen. Auslassungen, weiße Leerstellen übergeben dem Betrachter die Aufgabe, verschiedene Elemente, die nicht direkt vom Bild vorgegeben sind, in eine Beziehung zueinander zu bringen und so einen offen gelassenen Gedanken selbständig zu Ende zu denken oder zu rekonstruieren.


So stellt Schroeder die Betrachterfunktion und den Prozess der emotionalen Wahrnehmung in den Mittelpunkt. Erst durch den Betrachter, der beim Interpretieren seine Lebenswirklichkeit in das Gesehene projiziert, wird das Werk komplettiert.
 

 DIGITAL MELT

Werke von Mathias Hornung

15. Mai bis 27. Juni 2021

Dienstag – Freitag 14 – 18 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen 11 – 18 Uhr

Der Berliner Künstler Mathias Hornung, Bildhauer und Drucker zugleich, bändigt seine Fantasie, in dem er in thematischen Zyklen arbeitet. Nach den Zyklen wie GRID, TARTAN, Defragmentology, bmp, Wunderblöcke, stellt der Kunstverein Bad Nauheim eine Auswahl seiner Werke aus dem Zyklus digital melt in der Galerie in der Trinkkuranlage Bad Nauheim aus.

Foto: © Mellenthin

Zeichnung und Skulptur, Raum und Fläche, Farbe und Material, Figur und Grund, Form und Spiel, Serialität und Einzigartigkeit kommen in seinen Arbeiten zusammen. Dabei wechselt Hornung zwischen bildhauerischen und druckgraphischen Verfahren, zwischen Druck und dem sich verselbständigenden Druckstock, zwischen Expressivität und Strenge.

Hornungs Umgang mit dem von ihm bevorzugten Material Holz ist ein sich entfaltender Prozess, immer anders, immer sich selbst.

Seine Arbeiten sind Grenzgänge zwischen Grafik, Relief und Skulptur, sind sinnliche und zugleich konzeptuelle Bildgebilde, die Raum und Zwischenraum zwischen Medien und Materialien erspielen. Druck und Druckstock sind eigenständige und doch kommunizierende Teile eines zirkulierenden Prozesses, jeder, auch der in sich selbst gleichsam vervielfältigte Druck, weist zurück auf seine Herkunft. Ursprung und Aufschub, vorher und nachher berühren sich. Die Holzschnitte, die Druckstöcke reflektieren und kommentieren sowohl auf der Ebene des Bildes als auch der Bildhandlung sich selbst und ihre Bedingungen und öffnen sich wechselseitig zu unerwarteter Wahrnehmung.

3. digital melt 2019 Farbholzschnitt Offsetfarben Zeichenpapier 100 x 200 cm

Seine Reliefs sind immer ein spezifischer Oberflächenzustand und zeigen doch zugleich die Spur des Machens: Linien werden in die Fläche des organisch gewachsenen Holzstocks gefräst, das Holz ist Mit- und Gegenspieler, ist Widerstand und Möglichkeit. Der skulpturale Vorgang, der sich in den Fräsungen ein- und abzeichnet, führt der anachronistischen Technik des Holzschnitts ganz Bedeutungsdimensionen zu. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft treten so in Mathias Hornungs Holzdrucken, in den Reliefs in ein eigenwilliges, oszillierendes Verhältnis. Scheinbar Unvereinbares verbindet sich zu neuen Denk- und Sehräumen, die Ambivalenzen herstellen und austragen.

 

YU SU-KYOUNG, MALEREI UND OH SOON-HWA, FOTOGRAFIE


9.03. bis 2.05.2021
Dienstag bis Freitag 14 – 18 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen 11 – 18 Uhr.

Was sind unsere Wurzeln? Wie bewahren wir sie? Wie finden wir sie wieder?

Fragen wie diesen gehen die beiden südkoreanischen Künstlerinnen in ihren Werken nach.

Gleiche kulturelle Wurzeln, kontrastierende aktuelle Lebensräume: Die eine lebt hier in Deutschland, die andere in ihrer Heimat Südkorea. Der Kontrast auf der einen Seite und die Ähnlichkeit auf der anderen Seite könnten kaum spannender sein. Vor diesem persönlichen Hintergrund stellen sich die beiden Künstlerinnen Fragen nach den Veränderungen der Lebenswirklichkeiten, die all diejenigen, die mit kulturellen und klimatischen Veränderungen konfrontiert sind, akut betreffen – unabhängig von ihrem geografischen Heimatland.

 Sichtweisen 


Die Galerie Mühlfeld+Stohrer aus Frankfurt am Main ist zum ersten Mal Gast in unserer Galerie und präsentiert die beiden Künstler Lukas Frese Malerei und Thomas Hildenbrand Holzbildhauerei.

www.galerie-muehlfeld-stohrer.de

Der Künstler Lukas Frese (geb. 1979 in München) studierte Design. Die Ölgemälde auf Leinwand oder Holz kreieren eine aufregende Welt von Orten und Szenen mit hoher atmosphärischer Dichte, in denen das Sujet altmeisterlich durch die Beleuchtung inszeniert wird. Den zugrunde liegenden Rhythmus des Ortes oder des Menschen an die Oberfläche zu holen ist dabei prägendes Element.

www.lukasfrese.de

Lukas Frese – IF I HAD A GUN Nr. 2, 2020. ZUM VERGRÖSSER BITTE BILD ANKLICKEN.

In Thomas Hildenbrand begegnen wir dem Holzbildhauer. 2005 begann er als freischaffender Künstler und bringt uns Werke in dramatischer Lebendigkeit, entfaltet beinahe lyrisch Geschichten, entfaltet Erhofftes, Ersehntes und Erwartendes. Er bringt dies in einer Qualität vor unsere Augen, die staunen lässt.

  • Ausstellungsdauer: 26. September 2020 bis 08.November 2020
  • Öffnungszeiten: Die – Frei 14 – 18 Uhr Sa/So/Feiertag 11 – 18 Uhr
  • Der Eintritt ist frei

Jahresprogramm 2024

Beteiligungen:

Demokratie schützen



Wir sind ein Bündnis von Organisationen, die Bad Nauheim Stimme und Gewicht für die Demokratie geben wollen. Wir sprechen uns gegen jeden Versuch aus, unseren Rechtsstaat zu zersetzen.

Immaterielles Kulturerbe



Ob Capoeira in Brasilien, Yoga in Indien oder Reggae in Jamaika – sie alle gehören zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit.

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine


Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) ist der Dach- und Fachverband der in Deutschland ansässigen nichtkommerziellen Kunstvereine, die sich der Präsentation und Förderung zeitgenössischer Kunst widmen.

Unsere Förderer und Sponsoren: